Untersuchungen zum Werkstoff 1.3401

 

Die Versuchsreihe wurde gemacht um Erkenntnisse über Härteannahme und Gefügeausbildungen
beim Werkstoff X120Mn12 zu gewinnen.
Ausgangszustand : warmgewalzt 14,00 mm , ungebeizt    Wärmebehandlung : Laborofen (Volumen 2 Liter)
Glühen : Haltezeit 45 Minuten      Abschrecken in Wasser , Luft und Ofenabkühlung
Anlassen : Haltezeit 30 Minuten , 1 Stunde , 4 Stunden , 16 Stunden      Abkühlung an Luft

Im lösungsgeglühten und abgeschreckten Zustand hat dieser Hartmanganstahl ein austenitisches Gefüge und ist unmagnetisch. Der Austenit ist zu diesem Zeitpunkt mit Kohlenstoff übersättigt. Kühlt man aber langsam ab, scheiden sich Mischkarbide (legierter Zementit ; (Fe,Mn)3C ) vorwiegend auf den Korngrenzen, aber auch als nadelförmige Ausscheidungen im Korn, aus. Wird der Stahl bei höherer Temperatur angelassen so bildet sich aus dem Austenit zuerst Sorbit und nach längerer Haltezeit auch Martensit. In diesem Zustand wird der Werkstoff magnetisch. Mit zunehmender Umwandlung des Austenit in Sorbit und Martensit steigt die Härte stark an.

           ZTU-Schaubild zu diesem Werkstoff 

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