Brüche durch ungünstiges Gefüge - 1.4724

 

Für die problemlose Verarbeitung von Stahl sollte immer ein dem Verwendungszweck entsprechendes Gefüge vorliegen. Bei einer Verarbeitung im kalten Zustand sind harte und spröde Gefüge nicht sinnvoll. Je nach Umformgrad oder Biegebeanspruchung kann es ansonsten zu Rissen oder Brüchen führen. Im folgenden Fall ist das Material beim Biegen gebrochen. Die metallografische Untersuchung zeigte ein Gefüge aus Martensit und Ferrit. Ein Vergleichsmuster mit einem Weichglühgefüge aus Ferrit mit Karbiden ließ sich ohne Probleme verarbeiten.

Walzdraht 20,00 mm rund - unbehandelt

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